Die Bürgerhalle, eine einfacher Renaisanssancebau mit rechteckigen Fenstern, wurde kurz vor 1580 als Markthalle erbaut. Als aber das Kloster samt der Klosterkirche 1630 dem Bischof von Speyer zugesprochen und 1631 von den Benediktinern in Besitz genommen wurde, erlaubte Herzog Johann II. den Bürgern von Hornbach die Halle zu einem gottesdienstlichen Raum für Reformierte umzubauen. In ihr befindet sich auf der rechten Langseite das Grabmal des Kirchenschaffners Leyser. Nach 1700 erhielten die Katholiken nebst den Lutheranern den Mitgebrauch an dieser Kirche (Bürgerkirche). Über dem nördlichen Portale derselben befindet sich eine gußeiserne Platte mit der Aufschrift:

Serenissimus Dux Ioannes comes Palatinus Rheni ect.sacro usui suis civibus ipse adsignavit XVI Junii MDCXXXI.

Auf der Westseite ist ebenfalls eine Tafel eingelassen. die folgenden Wortlaut hat :

MDXXXI den XXi Junii der erste Stein auff diesem Eck gelegt Nickel Neuhard Bürgermeister.

Heutige Nutzung: Rathaus der Stadt Hornbach

Rathaus Nordostseite